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Feb07

Seit wann gibt es Rockabilly? und was genau ist das?

Rockabilly ist eine der Spielarten des Rock ’n’ Roll.
Sie entstand Mitte der 1950er Jahre, als junge, hauptsächlich weiße Musiker in den amerikanischen Südstaaten den schwarzen Rhythm & Blues auf ihre Art und mit den ihnen vertrauten Instrumenten neu interpretierten und mit Country-Musik vermischten.
Da der Boom dieser Musik, die zunächst keinen einheitlichen Namen hatte und zuweilen einfach unter Pop, Country oder Rhythm and Blues eingeordnet wurde, nicht über die Grenzen der Südstaaten hinausging, versuchten einige Interpreten etwa ab 1956 den ländlichen Unterton dieses Stils abzuschütteln, um auch überregional Erfolg zu haben.

Der Begriff Rockabilly setzte sich nur allmählich durch, denn die Assoziation mit Hillbilly (= Landei, Hinterwäldler) betonte das Provinzielle, Ländliche dieser Musik.
Populär und einem breiten Publikum bekannt wurde der Begriff erst im Zuge des Rockabilly-Revivals Anfang der 1980er Jahre. Auch heute noch gibt es auf der ganzen Welt (vor allem in Europa und Japan) eine kleine Rockabilly-Szene mit Konzerten, regelmäßigen Zusammenkünften, Oldtimer-Treffen oder speziellen Zeitschriften.

Die Rockabilly Zeittafel:

um 1945
Country-Sänger nehmen die ersten Hillbilly Boogie-Stücke auf.
1953
Der Begriff Rockabilly wird von Bill Flagg erstmals verwendet.
1954
Elvis Presley nimmt die ersten Rockabilly-Stücke auf Schallplatte auf.
um 1956

Die Blüte des Rockabilly beginnt.um
1958
Die Popularität des Rockabilly nimmt ab und neigt sich vorerst dem Ende zu.
1975
Das Rockabilly-Revival setzt ein.

 

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